Univ. Prof. Dr. Josef Weidenholzer, der Präsident der Volkshilfe Österreich, erhob am 1. Mai 2009 in Linz erstmals die Forderung, nach dem Erfolgsmodell der „Europäischen Kulturhauptstädte“ auch „Europäische Sozialhauptstädte zu etablieren. „Europa ist schon heute weit mehr als eine Wirtschafts- und Währungsunion. Die europäische Idee lebt von sozialem Ausgleich und hoher Lebensqualität für alle. Deswegen sollen neben den Kulturhauptstädten auch jene Städte vor den Vorhang geholt werden, deren Wohlfahrts- und Sozialpolitik europäische Vorbildwirkung haben“ , so Josef Weidenholzer. Die Menschen ziehen seit jeher in Städte, weil sie sich dort mehr Perspektiven und mehr soziale Sicherheit erwarten. Die Städte Europas haben unterschiedliche Wege gefunden, das Zusammenleben zu organisieren. Dabei sind Menschheitsträume in Erfüllung gegangen, Städte, die auch den Schwächsten eine menschenwürdige Existenz sichern, in denen auch die älteste Generation umsorgt wird und jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft optimal gefördert wird. Städte, die wie Josef Weidenholzers Heimatstadt Linz den Niedergang großer Wirtschaftsbereiche und den damit verbundenen Strukturwandel gemeistert haben. Kurz: Städte, die heute wieder Zuversicht und soziale Wärme ausstrahlen. Diese Erfolgsmodelle sollen vor den Vorhang geholt werden. Die Europäische Union soll nicht nur Kultur- und Handelsmetropolen würdigen, sondern auch soziale Musterstädte. Es geht darum, die sozialen Leuchttürme Europas sichtbar zu machen und ihnen entsprechende Öffentlichkeit zu verschaffen, damit ein europaweiter Wettbewerb um die beste Versorgung der Menschen entsteht. Um dieses Modell Realität werden zu lassen, organisiert die Volkshilfe Oberösterreich mit zahlreichen internationalen Partnern unterschiedlichste Veranstaltungen und Vorträge. Im Auftrag von SOLIDAR, einem multinationalen Netzwerk sozialer Initiativen, zu dessen Präsidenten Univ. Prof. Dr. Josef Weidenholzer kürzlich gewählt wurde, werden wissenschaftliche Modelle zur Bestimmung der sozialen Qualität einzelner Städte ausgearbeitet. Die Initiative der Volkshilfe OÖ verfolgt folgende Ziele:
|
|
Auftakt Veranstaltung: „Europäische Sozialhauptstädte“ - Vision und Realität.
|
|
|
Dr. Christoph Zöpel Freier Publizist Geboren am 4. Juli 1943 in Gleiwitz, Oberschlesien, |
1962 Abitur am Staatlichen Altsprachlichen Gymnasium in Minden/Westfalen; 1969 Diplomökonom SS 2007 Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Dortmund, Institut für Politikwissenschaft (Fakultät Humanwissenschaften und Theologie) WS 2007/2008, SS 2008, WS 2008/2009 Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Dortmund, Fakultät für Raumplanung 1969 - 1972 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bochum 1990 - 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages 1990 - 1999 und 2002 - 2005 1991 - 1998 und 2002 - 2005 1994 - 1998 Vorsitzender der Deutsch-Maghrebinischen Parlamentariergruppe 1991 - 1992 stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union 1994 - 1999 und 2002 - 2005 1998 - 1999 stellv. Mitglied der Nordatlantischen Versammlung 1998 - 1999 Außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion 1998 - 1999 und 2002 - 2004 1999 - 2002 Staatsminister im Auswärtigen Amt 2002 - 2005 Vorsitzender des Unterausschusses Vereinte Nationen ******** seit 1964 Mitglied der SPD 2003 - 2007 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen |
|